Bundesarchiv, Bild 173-1326 / CC-BY-SA 3.0
Bundesarchiv, Bild 173-1326 / CC-BY-SA 3.0

Schon sehr bald nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die ersten politischen Parteien in Deutschland gegründet – so auch in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Die Sowjetische Militäradministration (SMAD) hatte mit den sogenannten „Befehl Nr. 2“ am 10. Juni 1945 den Weg für Parteineugründungen in der SBZ frei gemacht. Dieser „Befehl Nr. 2“ beinhaltete zugleich die Maßgabe, dass sich alle in der SBZ gegründeten Parteien im sog. „Antifaschistisch-demokratischen Block“ zusammenzuschließen hatten.
In den drei westlichen Besatzungszonen verlief die Bildung von Parteien etwas langsamer und dezentraler. So wurde ab 27. August 1945 in der amerikanischen, ab 14. September 1945 in der britischen und ab 13. Dezember 1945 in der französischen Besatzungszone die Gründung politischer Parteien zugelassen.
Die Parteien hatten somit in der SBZ einen zeitlichen Vorsprung von einigen Monaten.

 

Lesen Sie die aktuelle Ausgabe des Geschichte-Wissen Magazins zur Entwicklung der Parteien in Deutschland nach dem II. Weltkrieg

 

Wir danken Gilbert Jacoby für die Erstellung der Artikel!

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